Training
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Kinder+Jugend
Montag 17:15 - 18:45
Jugendwartin
Petra Huchatz
Mobil +49 17655912393
In den Ferien findet kein Training statt!
Kinder+Jugend
Donnerstag 17:15 - 18:45
Jugendwart
Heiko Voß
In den Ferien findet kein Training statt!
Erwachsene
Montag 19:00 - 20:30
Donnerstag 19:00 - 20:30
Dojo- und Trainingsleiter
Thomas Richtsteig
Kommt direkt zum Probetraining!
Training
im Goju-Ryu Yuishinkan ist das Training von traditionellen Elementen, als auch von Konzepten der modernen Sportpädagogik geprägt und bietet die Möglichkeit sich mental und körperlich zu fordern und weiter zu entwickeln. Dabei ist das Training in folgende Schwerpunkte aufgeteilt:
Junbi Undo
ist ein traditionelles System von Aufwärm- und Dehnungsübungen, in das auch Konzepte des Qi-Gong eingeflossen sind. Dabei ist Junbi-Undo mehr als einfache Aufwärmübungen, es unterstützt den Aufbau eines starken Körpers und fördert die Gesundheit. Im Goju-Ryu geht es nicht nur um die Abwehr eines Gegners, sondern auch um die Erhaltung der eigenen körperlichen und geistigen Fitness während des gesamten Lebens.
Die Übungen unterstützen die Lockerung der Gelenke, fördern die Beweglichkeit, helfen bei der Regulierung der Atmung und steigern die Durchblutung und Herzfrequenz zur Vorbereitung auf das weitere Training.
Hojo Undo
sind unterstützende Kraftübungen für den gesamten Körper. Insbesondere auf Okinawa werden dabei traditionell Geräte aus dem ländlichen Leben wie Mühlsteine oder sandgefüllte Vasen benutzt. Eine moderne Version besteht in Übungen mit Gewichten, wie Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken, Klimmzüge. Dabei wird angepasst auf die Erfordernisse der Kampfkunst, sowohl auf die Entwicklung der Muskulatur, der Schnelligkeit, als auch der Kraftausdauer geachtet.
Kihon
trainiert die grundlegenden Bewegungen und Techniken des Goju-Ryu, es dient auch dazu, Schnelligkeit, Haltung, Koordination und Gleichgewicht zu entwickeln. Durch ständiges Üben werden die Grundtechniken perfektioniert und damit Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten geschaffen, später auch komplexere Situationen meistern zu können.
wichtige Bestandteile sind:
- Uke Waza – Blocktechniken
- Uchi Waza – Schlagtechniken
- Zuki Waza – Stoßtechniken
- Keri Waza – Fußtritte
- Nage Waza – Wurftechniken
- Tachikata – Stellungen
Kata
sind traditionell überlieferte Übungsformen, in denen komplexe Bewegungen und Techniken trainiert werden. In vielen Fällen sind sie über Generationen von bedeutenden Lehrern des Goju-Ryu weiter entwickelt und angepasst worden, um auch ohne Gegner effektiv Kampfsituationen trainieren zu können. Dabei beinhaltet jede Kata eine Vielzahl an Möglichkeiten sich selbst zu verteidigen, die sich jedoch erst nach intensivem Üben voll erschließen lassen.
wichtige Kata des Gōjū-Ryū:
- Gekisai-Dai-Ichi (撃砕第一)
- Gekisai-Dai-Ni (撃砕第二)
- Sanchin (三戰)
- Tenshō (転掌)
- Saifā (碎破)
- Seiyunchin (制引戰)
- Sansēru (三十六手)
- Shisōchin (四向戰)
- Seisan (十三手)
- Sēpai (十八手)
- Kururunfā (久留頓破)
- Sūpārinpei (壱百零八手)
Kumite
ist eine wichtige Form des Trainings, die es nach ausreichender Übung ermöglicht, sich in Situationen mit einem oder mehreren Gegnern angemessen verteidigen zu können. Die Trainingsformen als auch die Intensität wird nach dem Kenntnisstand und den Möglichkeiten des Übenden ausgewählt.
Yakusoku-Kumite (約束組手)
ist dabei die erste Stufe der am Partner/Gegner angewandten Technik. Beide Partner folgen einem vorher festgelegten Ablauf von Angriffs- und Verteidigungstechniken. Ziel der Übung ist es, die Bewegungen des Gegners einschätzen zu lernen und ein Gefühl für Distanz und Intensität zu erhalten.
Jiyū-Kumite (自由組手)
dies ist die höchste Form im klassischen Kumite. Es wird frei gekämpft, wobei allerdings auf die Intensität der Techniken geachtet wird. Timing, Distanzgefühl, Selbstvertrauen, eine gute Kampfhaltung, sichere Ausführung der Techniken, intuitives Erfassen der Situation sollte bis dahin entwickelt worden sein.
Randori (乱取り)
ist ein freies Partnertraining, bei dem es darum geht, sich ausprobieren zu können und das Gefühl für die eigenen Möglichkeiten und Situationen im Kampf zu verbessern. Dabei ist nicht zielführend, wie im Jiyū-Kumite Treffer um jeden Preis zu vermeiden, sondern es sollten Treffer bei gut ausgeführten Angriffen auch zugelassen werden. Das Randori sollte locker und gelassen sein, einen freien Fluss der Techniken ermöglichen und nie Wettkampfcharakter annehmen.
Tekumi (手組)
Sensei Kisaki Tomoharu, der Begründer des Yuishinkan Goju-Ryu hat diese Form eingeführt, um seine Erfahrungen, die auch durch die Teilnahme am zweiten Weltkrieg geprägt wurden, widerzuspiegeln. Es ging darum, ein realistisches Kampftraining zu entwickeln, das einen auf reale, schwerwiegende Auseinandersetzungen vorbereiten kann. Aufgrund der Härte dieser Übungen wird dies heute kaum noch praktiziert und wenn, nur von sehr fortgeschrittenen Karateka.
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